Aussteller AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

  I. Vertragsgrundlagen

  • Die „TORTENSHOW“ wird veranstaltet von Kunst & Kultur Katja Kruse GbR, Norderstedt.
  • Die vertraglichen Beziehungen zwischen Aussteller und Veranstalter liegen den Regelungen des Anmeldevertrages, sowie den aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters zu Grunde.
  • Nebenabreden werden nur wirksam, wenn sie schriftlich niedergelegt worden sind. 

II. Anmeldung

  • Das Anmeldeformular ist korrekt und vollständig ausgefüllt sowie rechtswirksam unterschrieben dem Veranstalter vorzulegen.  Der Anmeldende ist an seine Anmeldung bis 8 Tage nach seiner Anmeldung, längstens bis 6 Wochen vor Eröffnung der Ausstellung gebunden, sofern nicht inzwischen die Zulassung erteilt worden ist.
  • Die Ausstellungsfläche gilt mit Erteilung der schriftlichen Teilnahmebestätigung durch den Veranstalter als gebucht.
  • Jeder Hauptaussteller erkennt diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Vertragsschluss an und verpflichtet sich, seine Mitaussteller sowie alle weiteren beteiligten Personen (Mitarbeiter etc.) an seinem Stand hiervon in Kenntnis zu setzen. Er haftet als Hauptaussteller im Sinne eines Bevollmächtigten für seine Mitaussteller (Vollmachtgeber) wie für eigenes Verschulden. Die beteiligten Mitaussteller haften dem Veranstalter gegenüber als Gesamtschuldner.
  • Sofern kein schriftlicher Widerspruch eingelegt wird, erklärt sich der Aussteller mit der Veröffentlichung seiner Firmen-/Produktangaben zu Zwecken der Messeplanung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Werbung einverstanden. Dies gilt insbesondere für Firmennamen und Produkte, die den Messebesuchern präsentiert werden sollen.
  • Für den Fall des Nichtzustandekommens der Veranstaltung aus Gründen Höherer Gewalt im Sinne des BGB oder einer Verkürzung der Veranstaltung aus vorgenanntem Grund hat der Aussteller keinen Anspruch auf Rückzahlung oder Erlass der Standmiete.  Darüber hinausgehende Ersatzansprüche bei Veranstaltungsabsage oder –verkürzung sind in jedem Fall ausgeschlossen.

III. Platzierung, Zulassung & Ausstellungsgegenstände

  • Der Veranstalter teilt den Stand unter Berücksichtigung des Themas sowie der zur Verfügung stehenden Räumlichkeit zu. Standwünsche werden nach Möglichkeit beachtet.
  • Der Aussteller muss Eigentümer der auszustellenden Gegenstände sein oder die Genehmigung des Eigentümers hierüber besitzen. Alle Produkte und Ausstellungsgegenstände sind gegenüber dem Veranstalter zusammen mit der Anmeldung aufzuzeigen. Dieses gilt insbesondere auch für die Produkte und Ausstellungsgegenstände von Mitausstellern.
  • Ergeben sich berechtigte Reklamationen oder Beanstandungen in Bezug auf angebotene Waren oder Arbeitsweisen einer beteiligten Firma, ist die Messe-/Ausstellungsleitung im allgemeinen Interesse berechtigt und befugt, sofort angemessene Maßnahmen zur Behebung zu treffen. In einem solchen Falle kann die Messe-/Ausstellungsleitung bestehende Verträge für nachfolgende Messen/Ausstellungen stornieren. weil wesentliche Vorraussetzungen die diesen Verträgen zugrunde liegen, nicht mehr gegeben sind. Die Ausstellung nicht gemeldeter, nicht zugelassener oder gebrauchter Waren ist unzulässig.
  • Alle Kostenbeträge sind vor Veranstaltungsbeginn zu leisten. Sollte dies nicht der Fall sein,  so kann dem jeweiligen Aussteller weder Fläche, noch Zulassung garantiert werden.

 

IV. Technische Richtlinien

  • Bei der Konstruktion des Messestands ist die jeweilige Deckenhöhe des Veranstaltungsortes zu berücksichtigen. Größere Gegenstände, die nicht auseinander gebaut werden können und daher nur im zusammen gesetzten Zustand zur Ausstellungsfläche gebracht werden können, sind einen Monat vor Messebeginn schriftlich beim Veranstalter anzumelden. Sollten diese Gegenstände nicht durch eine normale Tür passen, kann der Veranstalter nicht dafür garantieren, dass der Gegenstand ausgestellt werden kann.
  • Auf Anfrage hat der Aussteller dem Veranstalter einen Plan des Standes in Form einer Skizze vorzulegen.
  • Sollte ein Aussteller neben seiner Messestandgrundausstattung weitere Gegenstände benötigen, so kann er diese beim Veranstalter bestellen. Weitere Informationen erhält der Aussteller direkt beim Veranstalter. Sollte der Aussteller keine Standausstattung benötigen, so hat er dies bei der Anmeldung anzugeben.

V. Entgelte

  • Alle Entgelte sind, sofern nicht anders schriftlich zuvor abgesprochen, sofort nach Erhalt der Rechnung und ohne Abzug auf das Konto des Veranstalters einzuzahlen. Beanstandungen werden nur berücksichtig, wenn diese schriftlich innerhalb von 14 Werktagen vorliegen. Die gesamte Bezahlung des Endbetrages ist Voraussetzung für den Bezug der Messefläche.
  • Befindet sich ein Aussteller in Zahlungsverzug, so ist der Veranstalter dazu berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozent über dem regulären Basiszinssatz sowie 5 EUR je weitere Mahnung geltend zu machen.
  • Sollte der Aussteller nicht rechtzeitig der Zahlungsaufforderung nachkommen, so ist der Veranstalter berechtigt, das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beenden. Im Falle der Kündigung sind bereits entstandene Kosten vom Aussteller anstandslos zu tragen.
  • Eine genaue Auflistung der Entgelte kann jederzeit beim Veranstalter angefordert werden.
  • Die Kosten für auf Antrag des Ausstellers hergestellten Versorgungsanlagen, sowie Nebenleistungen, wie Lieferung von Gas, Wasser und Strom und so weiter sind nach Ablauf der Veranstaltung mit Rechnungsstellung sofort fällig.

VI. Auf- und Abbau

  • Der Aussteller verpflichtet sich, seinen Messestand rechtzeitig auf- und abzubauen. Die genauen Zeiten hierfür werden den Ausstellern schriftlich bekannt gegeben. Für einen termingerechten Auf- und Abbau ist ausschließlich der Aussteller verantwortlich. Der Aussteller garantiert, dass sein Stand während der gesamten Öffnungszeit (siehe Webseite des Veranstalters) besetzt ist. Sollte der Aussteller Auf- und Abbauzeiten nicht einhalten oder der Stand nicht während der gesamten Messezeit geöffnet sein, so kann eine Strafe in Höhe von netto 1000.- EUR vom Veranstalter verhängt werden. Eventuelle Kosten, die dem Veranstalter hierdurch entstehen, hat der Aussteller in voller Höhe zu tragen.
  • Alle für den Aufbau, insbesondere für die Dekoration verwendeten Materialien müssen schwer entflammbar sein.

VII. Hallenaufsicht, Reinigung & Müllentsorgung

  • Der Aussteller haftet während der gesamten Zeit selbst für seinen Stand.
  • Der Aufsteller hat seinen Stand selbst grob zu reinigen. Um die Endreinigung kümmert sich der Veranstalter.

VIII. Haftung

  • Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden am Ausstellungsgut und an der Standausrüstung sowie Folgeschäden. Der Veranstalter haftet nur für Sach- und Personenschäden, für die er gesetzlich haftbar gemacht werden kann.
  • Der Veranstalter haftet lediglich bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder im Falle einer nachweislich fahrlässigen Verschuldungen seiner Gesellschafter.
  • Haftungsansprüche für bereits vorhandene Mängel gemäß § 536 a Abs. 1 BGB werden ausdrücklich ausgeschlossen.
  • Der Aussteller haftet gegenüber dem Veranstalter für von ihm zu vertretende Schäden, unabhängig ob diese durch ihn selbst, seine Angestellten, Beauftragten oder Ausstellungsgegenstände verursacht wurde.
  • Dem Aussteller wird empfohlen, den branchenüblichen Versicherungsschutz abzuschließen.

IX. Hausordnung 

  • Die Veranstaltungsleitung übt das Hausrecht im Ausstellungsgelände aus. Sie kann eine Hausordnung erlassen.

X. Kündigung 

  • Sollte der Aussteller sich entscheiden, vom Vertrag zurückzutreten, so hat er kein Recht auf Rückerstattung der Teilnahmegebühren. Der Gesamtbetrag ist vom Aussteller zu zahlen. Sollte jedoch ein anderer Aussteller für die Fläche gefunden werden, so sind lediglich 25 Prozent des ursprünglichen Betrages zu leisten.

 XI. Salvatorische Klausel

  • Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder sollte eine regelungsbedürftige Lücke entstehen, soll der Vertrag im übrigen Bestand haben. Die Parteien verpflichten sich für den Fall schon jetzt, anstelle der unwirksamen oder fehlenden Klausel diejenige wirksame Bestimmung zu vereinbaren, die dem dokumentierten Parteiwillen wirtschaftlich am nächsten kommt. Eine Vertragslücke ist entsprechend diesem Maßstab zu schließen.

XII. Erfüllungsort und Gerichtsstand

  • Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Hamburg. Dies gilt auch, wenn der Aussteller Kaufmann oder eine Person des Öffentlichen Rechts ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat.

Stand 4/2014